Studio: Ghibli

Kennt und was haltet ihr von Studio Ghibli?

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Studio: Ghibli

#1

Beitrag von desint » 05.09.2018, 04:40

Den meisten von euch dürfte das Studio Ghibli ein Begriff sein. Das Produktionshaus ist für einige der bekanntesten und hochgelobtesten Anime-Filme bekannt und jeder Anime-Fan hat sicher schon mal deren Firmenlogo Totoro gesehen.

Mich würde nun interessieren, was ihr von Ghibli haltet. Was sind eure Lieblingsfilme des Studios, welcher ist euer Lieblingsregisseur. Gibt es Produktionen daraus, die euch überhaupt nicht gefallen haben? Interessieren euch die Filme überhaupt oder gehört ihr am Ende gar zu den Frevlern, die der Meinung sind, Studio Ghibli sei völlig überbewertet? (Ich wärme schon mal den Scheiterhaufen an... ;-) )
Wollt ihr sonst noch etwas dazu loswerden?

Hinzugefügt nach 11 Minuten 27 Sekunden:
Ich persönlich bin der Ansicht, Ghibli ist - zumindest im Filmbereich - das beste und bedeutendste Anime-Studio schlechthin. Unter den 21 - 23 Filmen (je nachdem, wie man Ghiblifilm definiert), die sie bisher produziert haben, sind einige Meisterwerke, die meisten Film sind großartig und selbst ihre schwächeren Produktionen haben ihren Charme und sind immerhin noch sehenswert.

Meine Favoriten sind Prinzessin Mononoke, Chihiros Reise ins Zauberland und die letzten Glühwürmchen, wobei ich auch mein Nachbar Totoro, die Legende der Prinzessin Kaguya, Nausicaä aus dem Tal der Winde und noch weitere genial finde.
Von der Story her schwächer waren für mich Chroniken von Erdsee und Flüstern des Meeres. Eine wirkliche Niete habe ich von dem Studio noch nicht gesehen.

Die Vorzüge sind für mich:
  • Das meist klassische aber zeitlose Charakterdesign
  • Liebevoll und detailreich ausgearbeitete Hintergründe
  • Ein hoher moralischer Anspruch der meisten Geschichten. Speziell Miyazaki hat immer versucht, für Kinder wichtige Werte zu vermitteln, ohne aber belehren zu wollen. Nichtraucherorganisationen werden mit Ghibli aber wohl keine Freude haben, da in jedem zweiten Film gequalmt wird...
  • Die Filmmusik. Vor allem die Kombination Miyazaki/Hisaishi gehört für mich zu den genialsten Regisseur-Komponisten-Duos überhaupt, so wie Leone/Morricone im Western-Bereich.
  • Die Filme sind überwiegend klassische Kinder- oder Jugendfilme, aber auf einem extrem hohen Niveau, so dass man auch als Erwachsener gut unterhalten wird.
  • Die Filme verzichten völlig auf Fanservice, Ecchi, SD-Slapstick und Chibi, wodurch sie auch für Anime-Neulinge gut anschaubar sind.
  • ...
So, das waren mal die ersten Punkte, die mir auf die Schnelle eingefallen sind. Was meint ihr dazu?



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#2

Beitrag von Julina » 05.09.2018, 15:01

Hm die Filme die mir gut gefallen ...
davon ist Mal hundert Prozent auf Platz eins die letzten Glühwürmchen *.*

Nachbar totoro ^^ (verdammt die Kuscheltiere waren teuer auf der nite... :( )

Chihiros Reise ins zauberland

Arrietty und das wandelnde schloss

Habe noch ein paar gesehen aber dass sind mir die liebsten.

Um mehr mitzumischen weiß ich leider zu wenig über Ghibli ^^

Ab und zu höre ich die Filmmusik, sehr schön und angenehm um auszuschalten. :)



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#3

Beitrag von Bearserk » 05.09.2018, 17:39

Du hast Ghibli sehr schön beschrieben :)
Bin auch ein großer Fan der Filme.

Meine Lieblingsfilme sind definitiv "Das wandelnde Schloss" und "Chihiros Reise ins Zauberland".
"Wie der Wind sich hebt" ist auch wirklich schön (ja, es sind sogar Tränen geflossen xD )
Soo schöne Soundtracks immer und die Kreativität hinter den Filmen ist unglaublich.

Ebenfalls sehr gut: "Omoide no Marnie"



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#4

Beitrag von PeteZahad » 06.09.2018, 10:13

Mein Lieblingsfilm von Ghibli ist Prinzessin Mononoke. Wie schon mal woanders geschrieben, bin ich durch diesen Film zum Anime Fan geworden. Hier hat mich alles begeistert. Musik, Story, Animation, Charaktere.

Weitere Filme, die mich mehr begeistert haben sind Chihiros Reise ins Zauberland, Die letzten Glühwürmchen, Das Schloss im Himmel und Tränen der Erinnerung

Ein Film, mit dem ich gar nichts anfangen konnte, ist Meine Nachbarn die Yamadas.

Der letzte, den ich gesehen habe, war Ponyo. Alle anderen danach fehlen mir noch.


• Das meist klassische aber zeitlose Charakterdesign
Das stimmt, der Stil von Ghibli folgt keinem Trend. Das Design schaut nach all dieser Zeit immer noch gleich aus.

• Die Filmmusik
Schade, dass das Konzert von Hisaishi in Paris schon ausverkauft ist. 2017 war auch eins. Vielleicht 2021 auch wieder. Sonst hat er dieses Jahr im November noch in Tokyo Konzerte. Wenn er nächstes Jahr auch welche hat, kann ich mir in Japan eins anschauen :D


• Die Filme verzichten völlig auf Fanservice, Ecchi, SD-Slapstick und Chibi, wodurch sie auch für Anime-Neulinge gut anschaubar sind.
Auch das ist ein Punkt, der mir sehr positiv gefällt. Es wird der Fokus auf die Geschichte gelegt und nicht einfach nur von einer Slapstick-Szene zu nächsten durchgegangen.


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#5

Beitrag von desint » 07.09.2018, 19:25

Julina hat geschrieben:
05.09.2018, 15:01
Um mehr mitzumischen weiß ich leider zu wenig über Ghibli ^^

Ab und zu höre ich die Filmmusik, sehr schön und angenehm um auszuschalten. :)
Ghibli ist ja auch keine Wissenschaft. Zu wissen, dass man die Filme mag - oder auch nicht - reicht doch schon. :-)

Ich war mal auf einem Mangagement-Seminar.Dort wurde u.a. versucht, uns die Grundlagen der Tiefenentspannung oder so ähnlich zu vermitteln. Bei einer Übung wurden wir in eine Art Mikro-Hypnose versetzt. Ziel der Session war es, einen mentalen Ankerpunkt zu finden, also irgend etwas mit positiven Assoziationen, an das man in Stresssituationen denken soll, um sich zu entspannen.

Na jedenfalls habe ich spontan die Musik von Joe Hisaishi als meinen Ruheanker gewählt. :-)
Bearserk hat geschrieben:
05.09.2018, 17:39
Soo schöne Soundtracks immer und die Kreativität hinter den Filmen ist unglaublich.

Ebenfalls sehr gut: "Omoide no Marnie"
Das stimmt. Wenn John Lasseter (Kreativ-Chef von Disney/Pixar) anfängt, von Ghibli zu reden, kommt er gar nicht mehr aus dem Schwärmen über deren Kreativität heraus.

Erinnerungen an Marnie ist wirklich ein großartiger Film. Melancholisch, ein wenig mysteriös, mit einem Aha am Ende.
Jeder, der ihn noch nicht gesehen hat, hat definitiv etwas verpasst.
PeteZahad hat geschrieben:
06.09.2018, 10:13
Mein Lieblingsfilm von Ghibli ist Prinzessin Mononoke. Wie schon mal woanders geschrieben, bin ich durch diesen Film zum Anime Fan geworden. Hier hat mich alles begeistert. Musik, Story, Animation, Charaktere.
Bei mir war, wie schon erwähnt, Nausicaä aus dem Tal der Winde die Einstiegsdroge. Der war zwar technisch noch nicht so ausgereift wie spätere Filme, aber Story, Charakterdarstellung und vor allem die Musik haben mich echt überrascht.
Ein Film, mit dem ich gar nichts anfangen konnte, ist Meine Nachbarn die Yamadas.
Kann ich verstehen. Der Zeichenstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und auch die Handlung ist sehr ? Ich versuche gar nicht, es zu beschreiben. ;-)
Erstaunlicherweise hat mir der Film aber besser gefallen, als die durchwachsenen Kritiken verhoffen ließen.
• Das meist klassische aber zeitlose Charakterdesign
Das stimmt, der Stil von Ghibli folgt keinem Trend. Das Design schaut nach all dieser Zeit immer noch gleich aus.
Ein Freund von mir meinte dazu, dass alles nach Heidi ausschaut. So ganz unrecht hat er damit ja nicht.
• Die Filmmusik
Schade, dass das Konzert von Hisaishi in Paris schon ausverkauft ist. 2017 war auch eins. Vielleicht 2021 auch wieder. Sonst hat er dieses Jahr im November noch in Tokyo Konzerte. Wenn er nächstes Jahr auch welche hat, kann ich mir in Japan eins anschauen :D
Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass vielleicht doch noch ein Ticket für Paris frei wird...



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#6

Beitrag von Kanister » 08.09.2018, 23:34

Meine lieblingsfilme in dieser Reihenfolge

Das Königreich der Katzen: mein absoluter lieblingsanime-Film was soll ich sagen ich liebe es wenn sich leute verwandeln und damit zurecht kommen müssen :)

Prinzessin Mononoke: da haben mir vorallem die charaktere sehr gefallen

Das Schloss im Himmel: muss ich glaube nichts dazu sagen :)


Was mir nicht zugesagt hat war "Mein Nachbar Totoro" mir persönlich war einfach zu wenig action


Wissenschaftler sind Leute, die so lange mit dem Kopf gegen die Wand rennen, bis die Wand nachgibt.

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#7

Beitrag von desint » 09.09.2018, 10:49

Dass sich jemand dem Charme des Katzenbusses entziehen konnte, höre ich zum ersten Mal. Aber es stimmt schon. Totoro ist ziemlich geradlinig und unaufgeregt erzählt - absolut kinderfreundlich eben. Für mich hatte die Geschichte halt einige emotionale Ankerpunkte, die mich stärker gefesselt haben, als ich das von so einem Film erwartet hätte.
Viel Action gibt es aber wirklich nicht, vom wilden Ritt im Nekobasu einmal abgesehen :D

Zu den anderen Filmen muss man wirklich nichts sagen. :-)



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#8

Beitrag von Bearserk » 09.09.2018, 11:43

Bin ich echt die Einzige, die Prinzessin Mononoke nicht so umgeworfen hat? :(
Ich bin immer enttäuscht, wenn mir ein eigentlich super bewerteter Film nicht so gefällt wie den meisten - und ich dafür nicht einmal einen wirklichen Grund nennen kann.
Bei "Das Mädchen, das durch die Zeit sprang" (ich weiß, nicht Ghibli) ging es mir genauso.
Ich bin mir dann nie sicher, ob ich diese Filme zu einem unpassenden Zeitpunkt, also schlecht gelaunt oder aus Langeweile oder widerwillig gesehen habe, oder ob sie echt einfach nicht meins sind.
Wahrscheinlich sollte ich jeden Film zwei Mal sehen ^^




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